Die Weiterbildung in TraumaSomatics® richtet sich an Menschen, die an körper-psychologischen Grundlagen ihrer Arbeit interessiert sind, als auch an Menschen, die mit akut und chronisch Traumatisierten arbeiten wie PsychotherapeutInnen, ÄrztInnen, HeilpraktikerInnen, KörpertherapeutInnenen, MitarbeiterInnnen von Beratungsstellen und aus dem Rettungswesen.
Die Grundlage dieser Arbeit ist die Erkenntnis, dass wir alle mehr oder weniger Schwierigkeiten haben mit Stress und bedrohlichen Situationen angemessen umzugehen. Viele ungelöste Konflikte, Stress in der Arbeit/Familie, traumatisierende Ereignisse, aber auch die Zunahme von globalen Bedrohungen führen zu Symptomen, die uns krank machen.
TraumaSomatics® ist ein sehr differentiertes therapeutisches Werkzeug, dass auf der Basis neurer Erkenntnisse aus der Neuropsychologie, modernen somatischen Stressregulationsmethoden und Prinzipien der Hakomi Methode entwickelt wurde.
Hinweise
siehe auch Podcast Interviews auf: www.insidesi.com
IASI Artikel auf Robert Schleips Webseite: www.somatics.de
nächster TS Vortrag in der Somatic Akademie in München am 30.09.07
Weitere Informationen auch zur Ausbildung und ihren Voraussetzungen oder Anmeldeverfahren erfahren sie am Institut für Strukturelle Körpertherapie – Leitung Dr. Herbert Grassmannn – office@strukturellekoerpertherapie.de
Curriculum Basic Class TraumaSomatics®
Block I: Gewohnheitserinnerung: Einführung in die Traumatherapie mit episodischer und prozessualer Gedächtnisverarbeitung, PTBS-Diagnose: Stress, Trauma und das Autonome Nervensystem. Traumatherapeutische Arbeit mit dem Prozeduralen Erinnerungssystem. Entwicklung indiv. Fähigkeiten (“No”).
Block II: Ereigniserinnerung: Grundlagen der SKT®-TraumaSomatics. Arbeit mit Stress und Trauma (Neurobiologischer Ansatz von Dr. Levine). Anamnese der Trauma- und Schockphysiologie. Therapeutische Arbeit mit „heißen“ (Stress-) und „kalten” (Trauma-) Symptomen. Sitzungsaufbau und Traumatechniken.
Block III: Verbindung von Ereignis- und Gewohnheitserinnerung: Kombinierte Arbeit mit Ereignis- und Gewohnheitserinnerung. Techniken für die Verarbeitung gestörter instinkthafter Schutzreflexe. Supervision und Videoaufzeichnungen von Kurzsitzungen der Teilnehmer und deren Auswertung.
Block IV: Abschluss Individuelles Training: Supervision and Integration. Fortgeschrittene Arbeit mit Stress- und Traumasymptomen. Umgang mit sog. „schwierigen“ Klienten. Mentales Containment und Integration von Emotionen. Regeln um Übertragungen zu vermeiden. Einzel- und Gruppensupervision: Stärken und Schwächen. Supervision + Ausarbeitung der TraumaSomaticsExpertise.