Hilfe ist möglich: Belastende Ereignisse können schwerwiegende Folgen haben

Belastende Situationen können jedem von uns begegnen. Jeden Tag. Manchmal sind sie scheinbar banal, etwa Sport- oder Verkehrsunfälle. Manchmal sind es schwerwiegende Katastrophen wie in Myanmar oder der 11. September. Danach ist nichts mehr, wie es war. Betroffene fühlen sich wie erstarrt. Ihre Gedanken kreisen ständig um das Erlebte. Hilfe finden Menschen nach einer extremen Stressreaktion schwer. »Das wird schon wieder«, ist der häufigste Zuspruch. Doch oft reichen die Selbstheilungskräfte eben nicht. Folge: manchmal jahrelang anhaltende Beschwerden.
Neurophysiologische Prozesse im Gehirn nach Unfällen, Operationen, Gewaltsituationen oder schwierige Lebensphasen können einen Menschen zutiefst in seinem Selbst- und Wertverständnis erschüttern, sodass ein selbstbestimmtes Leben kaum oder nur schwer möglich ist. Hilfe ist möglich. Je früher Betroffene professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, desto schneller können sie ihre Lebensqualität wieder herstellen.
Wer betroffen ist, muss selbst handeln. Die TraumaSomatics®-Methode ist das Werkzeug.
Wichtig ist es, dass der Klient sich selbst wieder »in den Griff« bekommt. Er muss aus dem traumatisierten Zustand herausfinden, in dem er wie hinter einer Milchglasscheibe seine Umwelt nur reduziert wahrnimmt. Auch konkrete Erinnerungen an das Geschehen fehlen. Experten sprechen von Fragmentierung.
Und so hilft TraumaSomatics®: Speziell ausgebildete TraumaSomatics®-Therapeuten unterstützen die Betroffenen dabei, ihre Situation selbst entscheidend zu verbessern. Mit fachlicher Hilfe wird die Selbststeuerung wieder hergestellt und erlebnisbedingter Stress wird abgebaut. So wird ein Erinnern an das Erlebnis möglich, die Fragmentierung kann aufgelöst werden und sie können ihre Gefühle aktiv beeinflussen.
Ein Trauma verhindert, dass Menschen in ihrem Körper wohnen oder im gegenwärtigen Moment leben. Interventionen, die auf therapeutische Prinzipien wie Achtsamkeit und Gewaltlosigkeit beruhen, helfen den Körper als wichtige Ressource zu entdecken. Achtsamkeit ist das Herzstück jeder bereichernden Beziehung. Achtsamkeit respektiert die Einzigartigkeit eines jeden Menschen und sein Recht auf Selbstbestimmung.
TraumaSomatics® ist ein sehr differenziertes therapeutisches Werkzeug, das auf der Basis neurer Erkenntnisse aus der Neuropsychologie, Stressregulationsmethoden und Prinzipien der Hakomi® Methode entwickelt wurde.

25.–29.06.2008 TraumaSomatics® Fortbildungsreihe in Süddeutschland
Leiter: Dr. Herbert Grassmann, Begründer der TraumaSomatics® Methode
Anmeldung und weitere Infos unter: www.traumasomatics.de

Über dr.grassmann

Körperorientierter Psychotherapeut. Direktor des Europäischen Instituts für Somatische TraumaTherapie. Leiter des SKT Instituts
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